Workshops

Wir laden herzlich zur Online‑Veranstaltungsreihe „KI und die Freie Kunst‑Szene“ ein. Die Reihe findet alle drei Wochen dienstags von 12:00 bis 13:00 Uhr statt und richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure im Kulturbereich in Bayern.

Format: Online-Veranstaltung
Rhythmus: Alle drei Wochen, dienstags um die Mittagszeit
Uhrzeit: 12:00 – 13:00 Uhr
Kosten: kostenfrei 
Zielgruppe: Akteurinnen und Akteure aller Kunstsparten im Kulturbereich in Bayern, (Freie Kunst-Szene, Kulturinstitutionen, Verbände, Kunst-Studierende etc.) 
Inhaltliche Ausrichtung: Künstlerische Praxis mit KI sowie rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI im Kunstbereich 
Impulsgebende: Alternierend freie Künstlerinnen und Künstler sowie Impulsgebende aus dem juristischen Umfeld

In den einstündigen Mittags-Impulsen stellen entweder Künstlerinnen und Künstler der freien Szene ihre künstlerischen Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz vor und geben Einblicke in künstlerische Praxis, Entstehungsprozesse und ästhetische Fragestellungen. Oder sie geben Einblick, wie KI sie bei der Organisation ihrer Arbeit, bei der Präsentation und Vermarktung ihrer Werke unterstützt. In anderen Terminen informieren Juristen über rechtliche Rahmenbedingungen, Urheberrecht, Vertragsgestaltung und sonstige rechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit KI im Kunstkontext.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch zur Künstlicher Intelligenz zwischen Künstlerischer Praxis, organisatorischer Selbstverwaltung und Recht!

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Termine: 24.03.2026, 14.04.2026, 05.05.2026, 19.05.2026, 09.06.2026, 30.06.2026

Hinweis zur Anmeldung:
Bitte beachten Sie, dass für jede Veranstaltung eine gesonderte Anmeldung nötig ist. Vielen Dank!

Kommende Termine:

14.04.2026, 12:00–13:00 Uhr | Mittagsimpuls 2: Matthias Hornschuh – Schöpfung vs. Automatisierung: Generative KI und (Urheber)Recht

Das Urheberrecht schützt schöpferisch tätige Personen im Verhältnis zum von ihnen geschaffenen Werk bzw. zu ihrer künstlerischen Leistung. So soll einerseits Anreiz für Innovation entstehen, andererseits soll die Persönlichkeit der Urheber:innen und ausübenden Künstler:innen geschützt werden. 
Die Verbreitung generativer KI stellt in atemberaubendem Tempo die wenigen Gewissheiten der schöpferisch Tätigen infrage, vom Training über die Repräsentation im Innern der Modelle bis zum Output und dessen Verwertung. Welche Rechte stehen zur Disposition, welche Rechtsverstöße werden unterstellt, wie ist die Stand des Diskurses - und wie können Autor:innen und Künstler:innen sich verhalten?

Matthias Hornschuh ist Komponist von Film- und Hörspielmusik, Hochschullehrer, Publizist und Vorsitzender des Berufsverbands mediamusic. Der studierte Musiker und systematische Musikwissenschaftler engagiert sich u.a. im Aufsichtsrat der GEMA. Seit 2021 ist Hornschuh Sprecher der Initiative Urheberrecht, die dem rechtspolitischen Diskurs rund um generative KI wiederholt wesentliche Impulse gegeben hat. In Vorträgen, Workshops, Buchbeiträgen, Artikeln und unzähligen Gesprächen und Interviews reflektiert Hornschuh europaweit schöpferische Tätigkeit an der Grenze zu Kultur, Markt und Recht. Im Oktober 25 erschien sein Buch „Wir geben uns auf. KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit“ bei Carl-Auer. 

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