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zu realisieren. Die Veranstaltungs- und Ausstel-

lungsfläche wird sich dabei nicht nur von derzeit

ca. 2500 qm auf über 7000 qm vergrößern, son-

dern darüber hinaus wird ein einmaliges Natur-

Kultur-Quartier Nymphenburg entstehen. Möglich-

keiten der Zusammenarbeit mit demBotanischen

Garten und demNymphenburger Schloss und Park

liegen auf der Hand. Zusätzlich wird dieser einma-

lige Standort viele Vorteile für den Stadtteil brin-

gen – kulturell wie wirtschaftlich.

Bayernweite Sichtbarkeit und Vernetzung

Begleitend unterstützt BIOTOPIA – Naturkunde­

museum Bayern ein bayernweites Netzwerk: Es

führt Schulen, Museen, Forschungseinrichtungen

sowie öffentliche und private Organisationen

zusammen, die sich für die Erforschung und den

Schutz der Umwelt einsetzen. Partner wie das Ries-

KraterMuseum Nördlingen, das Jura-Museum

Eichstätt, das Urwelt-Museum Oberfranken in

Bayreuth und das Naturkundemuseum Bamberg

werden jeweils ihre eigenen Geschichten erzählen.

So erleben die Besucher Bayern als Land mit viel-

seitiger Naturgeschichte, in der zukunftsweisende

Forschung stattfindet und wichtige Entdeckungen

gemacht werden.

Politik und Gesellschaft im Schulterschluss

Das Vorhaben wird getragen vomFreistaat Bayern

und durch den Förderkreis BIOTOPIA – Naturkun-

demuseumBayern e.V. von den Bürgern unterstützt.

Der Rückblick

DenWunsch nach einer Erweiterung des Museum

Mensch und Natur gibt es seit dessen Eröffnung

im Jahre 1990. Eine Erweiterung am aktuellen

Standort wurde aber erst durch den genannten

Umzug der LMU-Institute möglich. 2008 wurde

ein erster Bauantrag an das Bayerische Staats­

ministeriumfürWissenschaft, ForschungundKunst

gestellt, der noch zwei Mal überarbeitet und 2012 ge-

nehmigt wurde. In der Folge wurde ein Architektur-

wettbewerb ausgelobt, den 2014 das renommierte

Büro Staab Architekten aus Berlin gewonnen hat.

DerWettbewerb wurde durch den Freistaat Bayern

in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt

München und unter Einbindung des zuständigen

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rechts

Mit »Birdly« kann der Besucher selbst zum

Vogel werden.

darunter

Mädchen mit Mistkäfer.

unten

Besucher der Sonderausstellung GAME in Moskau

von Science Gallery, Trinity College Dublin.

aviso 4 | 2017

GLAUBEN UND GLAUBEN LASSEN

WERKSTATT

© BIOTOPIA - Kathrin Glaw