Pressemitteilung Nr. 16 vom 27.03.2026 Vier der zehn renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2026 gehen in den Freistaat – Blume: „Bayern ist Heimat der Talente“

Wichtigste Auszeichnung für Forscherinnen und Forscher in frühen Karrierephasen – Preisträger von Universitäten aus München, Augsburg und Bayreuth sowie vom Klinikum der LMU München – je 200.000 Euro Preisgeld

MÜNCHEN. Großer Erfolg für den Wissenschaftsstandort Bayern: Gleich vier der renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2026 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehen in den Freistaat. Ausgezeichnet werden Professor Dr. Benjamin Loy (Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Kami Alexander Pekayvaz (Klinikum der LMU), Juniorprofessor Dr. Dominik Schmid (Universität Augsburg) sowie Juniorprofessor Dr. Alexander Plajer (Universität Bayreuth).

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume gratuliert und betont: „Dass gleich vier von zehn der renommierten Heinz Maier-Leibnitz Preisen in den Freistaat gehen, macht eindrucksvoll deutlich: Bayern ist Heimat der Talente. Der Wissenschaftsstandort Bayern ist Ideenschmiede und Sprungbrett für internationale Exzellenz. Die Nobelpreisträger von morgen reifen hier und heute im Freistaat. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg an die Preisträger! Auf ihren Forschungsgebieten sind sie Vordenker: Durch klares Profil, innovative und auch mutige Fragestellungen prägen sie ihre Disziplin schon heute – und werden dies noch lange weiter tun. Mit ihrer Forschung leisten sie hervorragende wissenschaftliche Arbeit für Bayern, für Deutschland und weit darüber hinaus. Sie stehen stellvertretend für die junge Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Grenzen verschiebt und Zukunft gestaltet – der Preis ist Anerkennung und Ansporn zugleich.“

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen in Deutschland. Er ist mit jeweils 200.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung wird seit 1977 jährlich von der DFG vergeben und würdigt herausragende Forscherinnen und Forscher in der Aufbauphase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn. Neben der Dissertation wird insbesondere ein eigenständiges wissenschaftliches Profil ausgezeichnet, das weitere Spitzenleistungen erwarten lässt.

Die bayerischen Preisträger im Überblick:

  • Professor Dr. Benjamin Loy (LMU München) wird für seine wegweisenden Arbeiten in der Romanischen Literaturwissenschaft ausgezeichnet. Seine Forschung erweitert den Blick auf globale Literaturströmungen und eröffnet neue Perspektiven auf transkulturelle Erzählwelten.
  • Dr. Kami Alexander Pekayvaz (Klinikum der LMU) erhält den Preis für seine herausragende Forschung im Bereich Kardiologie und Angiologie. Seine Arbeiten zu immunologischen Prozessen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung personalisierter Therapien.
  • Juniorprofessor Dr. Dominik Schmid (Universität Augsburg) wird für seine innovativen Beiträge zur Stochastik geehrt. Mit neuen methodischen Ansätzen hat er die Wahrscheinlichkeitstheorie entscheidend vorangebracht und grundlegende Fragestellungen der Modellierung komplexer Systeme adressiert.
  • Juniorprofessor Dr. Alex Plajer (Universität Bayreuth) erhält den Preis für seine innovativen Arbeiten in der Polymerchemie. Mit neuen Ansätzen für nachhaltige und besser recycelbare Kunststoffe leistet er einen wichtigen Beitrag zu umweltverträglichen Materialien und eröffnet neue Perspektiven für die Polymerforschung.

 

Weitere Informationen zu den Heinz Maier-Leibnitz-Preisen 2026:

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2026 | DFG

 

Philipp Spörlein, stellv. Pressesprecher, 089 2186 2621

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