26. April 1996

Wissenschaftsminister Zehetmair will gute Rahmenbedingungen f�r klinische Forschung in Bayern erhalten

Die Erhaltung eines forschungsfreundlichen Klimas im Bereich der bayerischen Hochschulmedizin ist trotz der angespannten Haushaltslage ein besonderes Anliegen der bayerischen Staatsregierung. Wie Kultusminister Hans Zehetmair am Freitag bei einem Universit�tskolloquium in Regensburg erkl�rte, belegen zahlreiche Investitionsprojekte den hohen Stellenwert, den man in Bayern der klinischen Forschung beimesse. Im Bereich der Betriebskosten sei das finanzielle Engagement des Staates nicht weniger eindrucksvoll.

Im Hinblick auf die �ffentliche Diskussion �ber ein angebliches "Milliarden-Defizit" der bayerischen Hochschulklinika stellte Zehetmair klar, da� es Forschung und Lehre nicht zum Nulltarif geben k�nne. Aufwendungen in diesem Bereich seien Investitionen in die Zukunft des Gesundheitswesens. Als medizinischer Fortschritt k�men sie der gesamten Bev�lkerung zugute. Zehetmair r�umte ein, da� man das Kosten- und Leistungsgeschehen der Hochschulklinika im Bereich der Krankenversorgung transparenter machen m�sse. Nur so lasse sich bei den Krankenkassen hierf�r tats�chlich auch eine angemessene Finanzierung durchsetzen. Auch f�r andere Leistungen der Klinika, etwa die Entwicklung von neuen Behandlungsstrategien und medizinischen Standards oder die �rztliche Weiterbildung, m�sse �ber eine ad�quate Finanzierung durch die Krankenkassen nachgedacht werden. Angesichts der Bem�hungen des Bundes, die Krankenkassenbeitr�ge nicht weiter ansteigen zu lassen, seien jedoch auch weitere Anstrengungen notwendig, um die Wirtschaftlichkeit der Hochschulklinika zu verbessern.

Bayerisches Staatsministerium
f�r Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst
Toni Schmid, Pressereferent